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11:14 - elevenfourteen

 

11:14, 2003

 
Poster zu '11:14 - elevenfourteen' kaufen
deutscher Start:2005
Herstellungsland:Kanada/USA
Regie:Greg Marcks ("Lector [Kurzfilm]")
Drehbuch: Greg Marcks
Darsteller:Hilary Swank, Colin Hanks, Rachael Leigh Cook u.a.
Verleih:

3L
Genre:

Drama/Komödie/Krimi/Thriller
Länge:86 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Website:

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Inhalt:


Der angetrunkene Jack (Henry Thomas) ist auf dem kaum befahrenen Highway unterwegs und passiert eine Überführung; nicht genug der Verkehrswidrigkeit: Jack telefoniert nebenher noch mit seiner Freundin. Unerwartet kracht Etwas auf seine Windschutzscheibe, die Uhr zeigt 11:14.

Bild 1 zu 11:14 - elevenfourteen
Eine Frau (Rachael Leigh Cook) ist der Ursprung allen Übels.

Doch Verkehrsunfälle sind in „11:14“ nicht immer das, was sie auf den ersten Blick scheinen mögen. Eine knappe Halbestunde lang verwickelt sich eine Handvoll Kleinstadtbürger in intrigenreiche Zufälle, wobei selbst das beste Stück des Mannes schicksalhaft abhanden kommt.

Kritik:


Ohne besondere Erwartung oder Vorkenntnis einen Film anzuschauen ist für mich mittlerweile ein rares Erlebnis, welches nachträglich nicht selten von weniger erfreulichen Erinnerungen begleitet wird. Um es vorwegzunehmen: "11:14" ist keines dieser enttäuschenden Wagnisse, sondern kurzweilige Popcorn-Unterhaltung par excellence. Bei der Erzählstruktur bedient man sich bewährter Episoden-Methode, die sich bei “11:14“ als eine Art Kreuzung zwischen „Memento“, „Pulp Fiction“ und „Go“ herausstellt. Sicherlich kein absolutes Novum, aber Greg Marcks gelingt durchaus eine interessante Erzählform, welche die einzelnen Episoden kausal und chronologisch übersichtlich in den Rahmen bindet. Die sog. Continuity - siehe CD-Begriffserklärung - funktioniert makellos.

Bild 2 zu 11:14 - elevenfourteen
Verknallt und nicht besonders helle - Duffy (Shawn Hatosy).

Die fünf verschiedenen Blickwinkel fügen sich hervorragend zusammen und bringen dem Zuschauer makaber und schwarzhumorig von Minute zu Minute Licht ins Dunkel, während sich die knapp zwanzig Minuten rund um den mysteriösen Autounfall lüften, der sich exakt um die titelgebende Uhrzeit 11:14 (PM) ereignet. Die Handlungsstränge gliedern sich rasant und geschickt, so dass es schwer fällt dem Verlauf vorauszudenken, obschon das geübte Auge die nächsten Storyelemente stellenweise erahnt. Was Regisseur und Drehbuchautor Greg Marcks in seinem Spielfilmdebüt jedoch präsentiert, übertrifft in puncto Lässigkeit und Spannung locker manche Teeny-Thriller/Komödie und bietet überdies gekonnte Situationskomik. Dafür kann man ihn wirklich nur loben, denn während den rund neunzig Minuten wird beste Unterhaltung geboten.

Bild 3 zu 11:14 - elevenfourteen
Zu sehen: die Oscar-prämierte Hilary Swank als Zahnspangenträgerin Buzzy.

Imposant sowie ein eindeutiger Hinweis auf die Qualität des Drehbuches ist die Cast der sechs Millionen Dollar Independant-Produktion. Grosse Namen wie: Oscarpreisträgerin Hilary Swank („Million Dollar Baby“, „Boys Don´t Cry“) als trottelige Tanksstellenangestellte oder Patrick Swayze („Ghost“, „Donnie Darko“) als naiv-führsorgender Vater. Ebenfalls mit von der Partie sind Rachel Leigh Cook („Shes all that“, „Get Crater“), Shawn Hatosy („The Cooler “), Barbara Hershey („Hannah and Her Sisters“, „The Portrait of a Lady“), Henry Thomas („Suicide Kings“, „Gangs of New York“) und Tom Hanks Sprössling Colin („Orange County“). Die schauspielerischen Leistungen entfallen äußerst erfreulich, allen voran Hilary Swank (Buzzy), die sich wunderbar dorftrottelig verhält und mit ihrer Zahnspange nuschelt. Aber auch Patrick Swayze (Frank), der mit angeklebten "Fettpolstern" und einem eigenwilligen Hund durch die Szenerie spaziert, zeigt eine gestandene Performance. Zügig und stimmungsvoll unterstreicht die Score von Clint Mansells (z.B. Darren Aronofsky‘s „Pi“ und „Requiem for a Dream“) das schräge Kleinbürgerdasein.

Bild 4 zu 11:14 - elevenfourteen
Einer von ihnen bleibt kinderlos.

Die Kehrseite der Medaille ist - wie so oft - das „verschenkte Potential“, das in der Geschichte und vor allem in der Cast steckt. Die einzelnen Charaktere hätte man ruhig ausgedehnter beleuchten dürfen, wodurch der Einstieg in die komischen Handlungen weitaus mehr Tiefgang, Absurdität und Glaubwürdigkeit vermitteln könnte. Die in den Unfall involvierten Kleinstadtbürger bleiben jedoch allesamt ziemlich oberflächlich und klischeeüberzogen - zweifellos jedoch gelungen karikiert. Die Aneinanderreihung von irrwitzigen Zufällen sowie haarsträubenden Missgeschicken, die zunächst noch in einem ungeklärten Zusammenhang miteinander stehen, ist zwar unterhaltsam, lässt aber letztendlich zuwenig Substanz übrig, um dem Film ein langwährendes Hit-Potential zuzusprechen. Das Ganze besticht als kurzweilige Unterhaltung, ohne aus seinem offensichtlichen Potential zu schöpfen - was einen etwas schalen Nachgeschmack mit sich zieht.

Fazit:


„11:14“ ist ein gut geschnürtes Unterhaltungspaket und ein bemerkenswertes Erstlingswerk, welches kaum Wünsche offen lässt, aber im Gegenzug sein Potential spärlich ausschöpft, und dadurch nicht mit seinen Genrevorbilder gleich zu ziehen vermag.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Mr. Blonde

Eingetragen am:

18.09.2005

Aufgerufen:

20556 Mal

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