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 | 11:11 - The Gate |  | | |
11:11, 2004 | |
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| deutscher Start: | 2004 | | Herstellungsland: | Kanada | | Regie: | Michael Bafaro ("Sleeping Dogs") |
| Drehbuch: |
Michael Bafaro, Pat Bermel, Evan Tylor |
| Darsteller: | Laura Mennell, Paul Dzenkiw, Christie Will, Kristina Copeland u.a. | | Verleih: | Splendid Entertainment | | Genre: | Thriller | | Länge: | 91 Minuten | | FSK:
| ab 16 Jahren |
| Website: | Link nicht vorhanden | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "11:11 - The Gate" | 
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Inhalt:
11. Januar 1992: Merkwürdige Phänomene und mysteriöse Morde erschüttern die Welt. Ein 7-jähriges Mädchen erschießt einen Mann, der brutal Ihre Eltern ermordet hat...
18 Jahre später, Sara Tobias (Laura Mennell,) wird durch Erscheinungen ihrer toten Mutter heimgesucht. Sie ist sich sicher, dass dies mit der Nummer zu tun hat, die neben Ihrem leblosen Körper mit Blut geschrieben wurde: 11:11. In kürzester Zeit kommt es zu 3 mysteriösen Mordfällen, gibt es erneut eine Welle unnatürlicher Phänomene? Wird Sara von ihrer Vergangenheit eingeholt?
Saras (Ingrid Libera) Kindheit überschattet ein schreckliches Ereignis.
Getrieben von Ihrer Angst und einer unerklärlichen Dringlichkeit muss Sara die Wahrheit über die Prophezeiung von 11:11 herausfinden, doch dafür muss sie ein alles entscheidendes Opfer bringen... |
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| Kritik:
Um Prophezeiungen lässt sich bekanntlich immer ein guter Thriller spinnen und so versucht auch Regisseur Michael Bafaro mit „11:11 – The Gate“ sein Glück. Das Drehbuch dazu stammt aus der Feder von Pat Bermel, verantwortlich für die damalige Fortsetzung von „Die Fliege“. Dass das Sequel zum Vorgänger eher floppte soll doch nicht etwa ein schlechtes Omen bedeuten? Nichtsdestotrotz gab ich Bermels neueste Errungenschaft eine Chance und siehe da, das Script enthält einige unerwartete Schockerszenen. Sogar mich als abgestumpften Horrorfan ließ die eine oder andere Stelle zusammenzucken. Kurioser Weise erwischte es mich gerade in einer Szene, die zuvor drohte in der Lächerlichkeit ihrer Inszenierung unterzugehen. Warum lächerlich? Es war mir zu dem Zeitpunkt schon etwas suspekt, dass Bafaro die Hauptfigur minutenlang eine immer wieder erscheinende Tode im Nachthemd nachrennen ließ. Auf Dauer wurde das unfreiwillig komisch. Dankbarerweise wird die Situation halbwegs gut und erschreckend von dem leichtbekleideten Geist gerettet.
"Nicht weinen, Sara! Alles wird gut!"
Eine erfreuliche Abwechselung sind die neuen Gesichter. Nach zig Filmen fällt das direkt auf, denn immer die gleichen Darsteller auf der Mattscheibe zu verfolgen, ist einzig nur wirklichen Topschauspielern vorbehalten und selbst da gibt es Personen, welche schon ziemlich verbraucht sind. Auffallend in der Besetzung von „11:11 – The Gate“ ist Laura Mennell. Die Gründe dafür sind ihr stechender Blick und das allgemein gute Aussehen. Mist, wir männlichen Kritiker sind aber auch in solchen Punkten leicht beeinflussbar ;-). Mit ihren großen Augen und dem depressiven Gesichtsausdruck haucht sie dem Charakter Sara Leben ein. So gesehen die perfekte Besetzung, doch trotz all der Schönheit kommt sie nicht ohne Kritik an mir vorbei. Ihr eben erwähnter Hundeblick ist süß und man möchte Sara wirklich beschützen, aber es ist tatsächlich das einzige, was Laura Mennell anderthalb Stunden lang dem Zuschauer zu bieten hat. Da fällt mir nur spontan ein Zitat von Doris aus „Findet Nemo“ ein: „Na, du kleiner Schmollmund!“.
Sara (Laura Mennell) kommt dem Geheimnis langsam auf die Spur.
Ich erwartete Gefühle und Eindrücke von Sara, die nicht rüber kamen. Darunter litt letztendlich ihre Glaubwürdigkeit und emotionalgeladene Dialoge wirkten total gekünstelt. Bisher zieren aber nur wenige Produktionen Mennells Biographie und ich denke bzw. hoffe mit etwas mehr Erfahrung entfaltet sich ihr Potential. Insgesamt betrachtet ist die Qualität der Schauspieler eher mittelmäßig. Unter anderem verliert deswegen so manche Szene ihren Schrecken. Die Nebendarsteller dienen hauptsächlich als Mordopfer und tragen zwischen den Schockmomenten eher zur Langenweile bei statt dagegen anzuwirken.
Seth (Paul Dzenkiw) ist mit Sara (Laura Mennell) auf Geister jagdt.
Die Geschichte ist unspektakulär, manchmal recht konfus und funktioniert nach dem "10 kleine Negerlein"-Prinzip. Spannung will bis auf wenige Momente nicht wirklich aufkommen. Spätestens nach dem ersten Toten, weiß man bereits wer als nächstes über die Klinge springt. Die Charaktere sind zu simpel gestaltet, dementsprechend amateurhaft wirken auch die Darsteller. |
| | Fazit: „11:11 – The Gate“ schreddert knapp an 3 Filmklappen vorbei. Der kanadische Low-Budget Thriller leidet unter der einfallslosen Geschichte und den schwachen Charakteren, unterhält aber mit netten Gruselmomenten. Für einmal schauen zu gebrauchen, mehr aber auch nicht. |
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