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Sonatine

 

Sonatine, 1993

 
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deutscher Start:

1993

Herstellungsland:

Japan

Regie:

Takeshi Kitano ("Hana-Bi")

Drehbuch:

Takeshi Kitano

Darsteller:

Takeshi Kitano, Susumu Terajima, Aya Kokumai, Tetsu Watanabe, Masanobu Katsumura, Ren Osugi, Tonbo Zushi, Kenichi Yajima, Eiji Minakata, u.a.

Verleih:

Rapid Eye Movies

Genre:

Action/Drama

Länge:

94 Minuten

FSK:

ab 18 Jahren

Website:

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Inhalt:


Murakawa ist ein perfekter Yakuza... Bösartig und zu jeder Schandtat fähig. Nur hat Murakawa in letzter Zeit keine so rechte Freude mehr an seinem Beruf. Sein Boss Kitajima und dessen rechte Hand Takahashi müssen ihn regelrecht dazu verdonnern, mit einigen seiner Gefolgsleute nach Okinawa zu fahren, um dort einer befreundeten Yakuza-Familie in einer Fehde beizustehen. Kaum angekommen versucht man auch schon, sie umzubringen... Zuerst sterben zwei Gefolgsleute Murakawas bei einem Bombenanschlag, dann geraten die restlichen Mitglieder der Gruppe in eine Schiesserei. Sie beschliessen unterzutauchen. Yakuza-Urlaub am Strand. Sie machen Blödsinn und vergnügen sich mit bizarren Spielen. Murakawa lernt die hübsche Miyuki kennen. Alles könnte gut sein. Dann jedoch erfährt Murakawa, dass der gesamte Okinawa-Ausflug allein dem Zweck diente, ihn und seine Gefolgsleute auszuschalten... Er steht Kitajima und Takahashi im Weg. Murakawa bewaffnet sich, ein letztes Mal...

Kritik:


Erst möchte ich erklären, was "Sonatine" im Zusammenhang mit dem Film bedeutet. Nach seinem Debütstreifen "Violent Cop" sagte Takeshi Kitano in einem Interview, dass er nicht genau wisse, was Kino überhaupt "sei". Er hatte erst mit "Sonatine" wirklich den Eindruck, als Regisseur eine neue Stufe erreicht zu haben. Der Pianist übt anfangs verschiedene Arten von Stücken. Wenn er zur "Sonatine" kommt, heisst das, dass er die Grundlagen des Klaviers beherrscht und von nun an aussuchen kann, was er spielen möchte. Man kann noch nicht von Meisterhaftkeit sprechen, doch die "Sonatine" bezeichnet den Abschluss der Lernstufe und deshalb gab Kitano dem Projekt diesen Titel. "Sonatine" war übrigens auch der erste Film, den Regisseur Quentin Tarantino durch seine neu gegründete Verleihfirma dem amerikanischen Publikum zugänglich machte.

Nun zum eigentlichen Film, bei welchem mir am Ende doch glatt der Atem wegblieb. Takeshi Kitanos vierter Streifen gehört definitiv zu seinen Besten und auch bei mir zählt er bereits zu den absoluten Favoriten. Viele sprechen auch von seinem besten Film... Doch soweit möchte ich jedoch nicht gehen, da ich seine anderen Werke gleichermassen liebe und verehre. Die musikalische Untermalung liefert auch hier wieder Joe Hisaishi, ein Komponist der Superlative, welcher mit der Filmmusik zu "Hana-Bi", die wohl genialste aller Zeiten schrieb. Wer bei dieser Musik keine Gänsehaut bekommt, ist ein ziemlich harter Brocken. Takeshi Kitano schuf hiermit einen strahlenden, wunderschönen, unglaublich ruhigen und stillen Yakuza Streifen. Kamerafahrten gibt es selten, meist ruhige und stille Bilder, mit einer durch die Musik hervorgehobenen, düsteren und traurigen Atmosphäre, bei der einem gegen Ende doch fast die Tränen kommen. Wie üblich in den Filmen von Takeshi fehlt auch hier sein ganz spezieller, genialer Humor nicht.

Fazit:


"Sonatine" gehört zu Takeshi Kitanos herausragendsten Werken, welches schon ganz klar als Kunst zu bezeichnen ist. Diese Kunst nimmt in den späteren Filmen von Japans wohl bedeutendstem Regisseur noch weiter zu. Sonatine ist eher nicht geeignet für den normalen Kinogänger, da dieser den Film wahrscheinlich zu langatmig und langweilig findet. Wie gesagt, ein unglaublich stilles Werk, das nicht nur Fans von asiatischen Filmen zu empfehlen ist, sondern auch solchen, die mal etwas Neues ausprobieren wollen. Meiner Meinung nach ein gewaltiger, leider eher unbekannter Meilenstein, mit allen für Takeshi Kitano typischen Merkmalen, welche die Fans so lieben.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Rouven

Eingetragen am:

24.08.2004

Aufgerufen:

5389 Mal

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Weitere Kritik:

keine vorhanden


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