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 | Men Behind The Sun |  | | |
Hei tai yang 731, 1988 | |
|  | deutscher Start: | 1988 | Herstellungsland: | Hongkong | Regie: | Tun Fei Mou ("Lost Souls") |
Drehbuch:
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Darsteller: | Hsu Gou, Gang Wang, Andrew Yu u.a. | Verleih: | Japan Shock | Genre: | Horror/Kriegsfilm | Länge: | 100 Minuten | FSK:
| ab 18 Jahren |
Website: | Link nicht vorhanden | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Men Behind The Sun" | |
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Inhalt: "Men Behind the Sun" zeigt die wahre Geschichte des japanischen Konzentrationslagers
"Manchu 731", einem bakteriologischen Versuchslabor zur Zeit des 2. Weltkriegs. Die Japaner führen mit inhaftierten Chinesen und Weißrussen grausame Experimente durch, um die Folgen ihrer schrecklichen Errungenschaften zu testen. Mittelpunkt der Handlung ist eine Gruppe japanischer
Jugendlicher, die zu willenlosen Kampfmaschinen erzogen werden sollen und von ihren Lehrern beigebracht bekommen, wie sie mit den Untermenschen, den "Marutas" (jap. für "Feuerholz") umzugehen haben. |
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| Kritik: "Men Behind The Sun" gilt nicht nur unter den Fans als härtestes und schockierendstes Werk aller Zeiten.
Vor allem den nicht abgehärteten Zuschauern könnte er sehr auf den Magen schlagen. Das mag wohl an den
sehr blutigen und vor allem realistischen Effekten sowie der sehr dichten und beängstigenden Atmosphäre liegen.
Hätte man damals zu dieser Zeit schon sehr gute Filmaufnahmen machen können, würden viele vermuten,
hierbei handle es sich um authentisches Filmmaterial, so realistisch sind diese Gräueltaten verfilmt worden. Und wer
behauptet, dass der Regisseur den eigentlichen Wert auf die Gewalt setzte, hat demnach absolut Nichts verstanden.
Denn ohne diese brutalen Szenen hätte dieses Werk wenige Chancen gehabt, sich in den Köpfen der Zuschauer so
stark einzubrennen, damit er auch wirklich unvergesslich bleibt. Ebenso trägt das fantastische agieren der Schauspieler
zu der sehr dichten Atmosphäre und der Realitätsnähe bei. Vor allem zu Gedenken macht es einem, wie damals
den Kindern Waffen in die Hände gedrückt worden sind und wie diese zum Töten ausgebildet wurden. Aber auch wie
die Gefangenen behandelt wurden, ist einfach nur unmenschlich. Zu empfehlen wäre es, ein Interview mit dem Regisseur zu
lesen, was sehr interessant ist und auch einige weitere Fragen beantworten könnte.
Die Experimente in dem Konzentrationslager kamen nicht ohne Gewalttaten aus und so sollte es der Film
auch nicht, denn nur mit diesem Weg konnte der Regisseur die grausame Realität von damals sehr gut rüberbringen,
wobei es natürlich niemals mit dem vergleichbar ist, was die damaligen wirklichen Opfer erlebt hatten.
Es gibt in wenigen Streifen so dermaßen realistische Einblicke in ein KZ, wie in diesem. Eigentlich könnte ich "Men Behind
The Sun" schon als Dokumentarfilm einordnen, so realitätsnah wirkt er. Genau das macht einen neugierig und deshalb fällt
es eher schwer, "Men Behind The Sun" nicht zu Ende zu schauen. So war es zumindest bei mir, da er mich von
der ersten Minute an gepackt hat. Als der Regisseur in einem Interview auf die Rattentötungsszene angesprochen
wurde, meinte er, dass diese Ratten in diesem Gebiet schon länger eine Plage für die Bevölkerung waren und sie
somit sowieso getötet worden wären. Jedoch finde ich es ziemlich schade, dass er dies ausnutzt, damit Geld verdient
und diese Tötungsszenen für den Film benutzt. Wobei ich überhaupt schade finde, dass diese Tiere getötet wurden,
was wiederum ein anderes Thema darstellt. Ebenso Aufruhr gab es wegen der Katzenszene, wo auch sehr viele dachten,
diese sei authentisch. Dem ist glücklicherweise nicht so, wobei ich jetzt auf diese Sequenz nicht weiter eingehen möchte.
"Men Behind The Sun" ist wieder so ein Werk, das wegen der Realitätsnähe so von den Kritikern zerrissen wurde. Ich denke
der Film war ihnen zu realistisch und sie hatten nur Angst, den Regisseur und die Schauspieler zu loben. Natürlich waren
die Zeiten der Opfer in dem Konzentrationslager mit nichts anderem vergleichbar, aber das ist doch genau der Punkt, den
der Regisseur den Zuschauern übermitteln wollte. Ein Film, der eine wahre Geschichte zeigt, welche die Menschheit nicht
vergessen darf. Leider ist das in vielen Ländern nicht möglich, da er teils sogar verboten wurde. Genau diesen Leuten, welche
den Film verbieten ließen, sollte mal klar gemacht werden, dass es sich hier nicht einfach nur um einen gewalttätigen Kriegsfilm
handelt. Selbstverständlich ist der Film nicht für kleine Kinder geeignet, ihn jedoch gleich in einigen Ländern zu einem illegalen
Besitz machen zu lassen, finde ich dann doch sehr extrem. |
| | Fazit: In meinen Augen einer der wichtigsten Anti-Kriegsfilme, den jeder Mensch einmal gesehen haben sollte. Von mir aus könnte
man dieses Werk sogar in den Schulen als Zweite Weltkriegs Lektüre vorführen. Obwohl der Streifen eine wirklich aussagende und
wichtige Message übermittelt, wird er oft einfach nur verachtet. Keine teure Action, ohne jeglichen Patriotismus, einfach nur ein knallharter Film, der zeigt, wie es zu Kriegszeiten wirklich war... Grausam ! |
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