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 | Hana-bi - Feuerblume |  | | |
Hana-bi, 1997 | |
|  | deutscher Start: | 1998 | Herstellungsland: | Japan | Regie: | Takeshi Kitano ("Brother") |
Drehbuch:
| Takeshi Kitano |
Darsteller: | Takeshi Kitano, Kayoko Kishimoto, Ren Osugi, Susumu Terajima, Tetsu Watanabe u.a. | Verleih: | Kinowelt Home Entertainment | Genre: | Drama/Krimi/Thriller | Länge: | 103 Minuten | FSK:
| ab 16 Jahren |
Website: | Link nicht vorhanden | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Hana-bi - Feuerblume" | |
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Inhalt: Durch schmerzhafte Schicksalsschläge wird der knallharte Polizist Nishi aus der Bahn geworfen: Seine Frau Miyuki erkrankt unheilbar an Krebs und hat nur noch wenige Wochen zu leben. Sein jahrelanger Partner und bester Freund Horibe ist nach einer Schussverletzung querschnittsgelähmt und an den Rollstuhl gefesselt. Nishi hat nichts mehr zu verlieren. Er kehrt der Polizei den Rücken und plant einen Bankraub. Schuldbeladen will er Horibe wertvolle Malutensilien kaufen und ihm so Lebensfreude wiederbringen. Die letzten Lebenswochen seiner Frau will er mit ihr gemeinsam im Luxus verbringen, durch Japan reisen und zweite Flitterwochen am Fujiyama genießen. Doch die Vergangenheit lässt den nach Erlösung strebenden Nishi nicht los... |
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| Kritik: "Hana-Bi" ist für mich einer der heißesten Anwärter für den Titel größter Film aller Zeiten. Mag für manche unglaublich klingen, da der Film hier zu Lande doch eher unbekannt ist und aus dem fernen Japan kommt. Amerika ist betreffend Filme für mich schon längst fast abgestorben, denn Japan, oder eben Asien ist die Zukunft des Films. Hollywood wird sich davon wohl nie eine Scheibe abschneiden können.
Dialoge sind sehr wenige vorhanden, jedoch wirken diese wie Poesie und scheinen von einer anderen Welt zu sein. Anstelle seine Geschichte durch viele Worte erzählen zu lassen, setzt Meisterregisseur Takeshi Kitano vorallem Wert auf die Bildersprache, welche kraftvoller, eindrücklicher und schöner nicht sein könnte. Ein Werk welches uns sagen will, wie gut wir es eigentlich haben und dass wir den Tod nicht fürchten müssen, was die meisten Menschen jedoch tun. Außerdem zeigt er uns, dass wir auch Spaß haben können, wenn es uns eigentlich vollkommen schlecht geht. "Hana-Bi" ist neben einigen Ausnahmen wohl auch der einzige Film, welcher es vermochte Trauer und Schönheit so intensiv zusammenzupacken. Jeder Zuschauer nimmt den Film auf eine völlig andere Weise auf und verarbeitet ihn auch dementsprechend auf seine eigene Art. Für mich ist es ein wahnsinnig schöner Film, der mir Lebensmut gibt und für mich heute eine bessere Medizin darstellt, als diese in der Apotheke.
Takeshi Kitano glänzt nicht nur als Regisseur, sondern wie man an "Hana-Bi" und seinen anderen Filmen erkennt auf jeden Fall auch als Darsteller. Womit wir schauspielerisch auch sein bestes Werk gefunden haben. Nicht viele können nur durch die Mimik und ohne Worte solche Emotionen und Gefühle ausstrahlen, wie er es macht. Die gezeichneten Blumen-Gemälde welche man im Film betrachten darf, stammen von Takeshi Kitano höchstpersönlich, somit ist er nebenbei auch noch ein hochbegabter und fabelhafter Künstler.
Natürlich darf auch hier der für Kitano unverkennbare Humor nicht fehlen. Durch diese Prise Spaß wird der Film ein wenig aufgelockert, was ihm meiner Meinung nach nichts an Atmosphäre nimmt. Wie gewohnt ist ein Werk von Takeshi eben nicht ganz unblutig, was man in einigen Szenen stark zu sehen bekommt.
Jedoch wirkt die Gewalt in "Hana-Bi" durch die poetischen Bilder eigentlich schon wie wunderschöne Kunst. Somit möchte ich nicht nur auf die Szene in der U-Bahnstation andeuten, welche fast ohne Ton und in Slow-Motion gezeigt wird, sondern auf sämtliche Gewaltausbrüche in dem Film.
Durch die absolut fantastische Filmmusik setzt Komponist Joe Hisaishi dem fantastischen Werk die Krone zur Perfektion auf. Man darf von einem der genialsten Scores aller Zeiten sprechen, welcher wohl unerreichbar bleiben wird. Nie arbeiteten Bilder
und Musik so atemberaubend zusammen, wie in diesem Werk. Jeder Klang der Filmmusik zusammen mit den Bildern lässt bei mir Gänsehaut aufkommen, wozu ich viel den Kopf schütteln muss und mich frage wie Takeshi Kitano und Joe Hisaishi immer wieder
so etwas Traumhaftes zu Stande bringen können. Für mich ein Film der von einer höheren Macht gedreht zu worden sein scheint und ein Gott höchstpersönlich die Musik dazu geschrieben hat. |
| | Fazit: Nicht zum ersten Mal ergreift uns der Regisseur mit dem Thema "Leben und Tod", denn dies spielte seit seinem ersten Film wohl immer wieder eine große und wichtige Rolle. Jeder der mitreden will und sich Filmkenner nennt, muss "Hana-Bi" gesehen
haben. Denn Takeshi Kitanos nun schon siebtes Werk gilt bereits als Pflichtlektüre für den Fan des asiatischen Kinos. Niemals hat mich ein Streifen so stark und intensiv berührt wie dieser. Die Emotionen und Gefühle steigern sich am Ende fast bis zum Unerträglichen, wo jedem Zuschauer stark auf die Tränendrüse gedrückt wird. Was ich bei diesem Film fühlte, kann ich kaum in Worte fassen. Ein stilles und wunderschönes Werk von dem in meinen Augen wohl bedeutendsten Regisseur aller Zeiten. |
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