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Godzilla: Final Wars

 

Gojira Fainaru Uozu, 2004

 
Poster zu 'Godzilla: Final Wars' kaufen

deutscher Start:

2005

Herstellungsland:

Australien/China/Japan/USA

Regie:

Ryuhei Kitamura ("Versus")

Drehbuch:

Isao Kiriyama, Ryuhei Kitamura, Wataru Mimura, Shogo Tomiyama

Darsteller:

Masahiro Matsuoka, Rei Kikukawa, Akira Takarada u.a.

Verleih:

Splendid Film

Genre:

Abenteuer/Action/Fantasie/Sci-Fi/Thriller

Länge:

124 Minuten

FSK:

nicht bekannt

Website:

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Inhalt:


Ein kugelförmiges UFO landet in Japan. Die außerirdischen Vertreter kündigen den baldigen Einschlag eines Kometen an, der unser aller Ende bedeuten würde. In Wirklichkeit aber wollen sie die Erde in eine Art riesige Farm verwandeln – mit Menschen statt Kühen. Um ihren Invasionsplan zu verwirklichen tauschen sie die Führer der Welt durch Alien-Doppelgänger aus und bringen die Monster aller Kontinente unter ihre Kontrolle.

Bild 1 zu Godzilla: Final Wars
Monster-Urgestein Godzilla findet sich zunächst eingefroren am Südpol wieder.

Einzige Hoffnung der Menschen scheint die aus Super-Mutanten-Soldaten bestehende Spezialeinheit Earth-Defence-Force zu sein. Doch die Mutanten haben das gleiche M-Gen wie die durch Umweltverschmutzung und Krieg entstandenen Monster und fallen deshalb auch der Gedankenkontrolle der Außerirdischen zum Opfer. Da entschließt sich eine kleine, zusammengewürfelte Heldentruppe zu einem äußerst mutigen Schritt: Das Ur-Monster Godzilla aus dem tiefen Eis des Süd-Pols zu befreien und auf seine Hilfe im Kampf gegen die Amok laufenden Monsterhorden zu hoffen.

Kritik:


50 Jahre ist es her, dass das Kult-Monster Godzilla im Original von Ishiro Honda zum ersten Mal randalierend durch Modellbaustädte zog, um die Menschen bei ihrem Kampf gegen einen riesenhaften, Feuer speienden Lizard zu unterstützen. 27 Abenteuer später nimmt sich nun Genre-Ikone Ryuhei Kitamura den runden Geburtstag zum Anlass, um einem halben Jahrhundert Filmgeschichte zu huldigen. Auch in Kitamuras Samurai- („Azumi“) und Splatterfilmen („Versus I + II“) ging es in Sachen Spezialeffekten eher um Einfallsreichtum und Erfindergeist als um Budget-Schlachten. Erfahrungswerte, die jedem Godzilla-Regisseur zu gute kommen, ausgenommen Roland Emmerich und seine Hollywood-Produzenten - die 98er-US-Version war dafür aber auch umso langweiliger. Zu Beginn von „Godzilla: Final Wars“ schafft es der russisch-wirkende Captain Gordon Douglas (Don Frye) mit seinem Wühler-Raumschiff den mittlerweile durch Umweltverbrechen der Menschheit erzürnten Godzilla ins tiefe Eis des Südpols zu verbannen. Nach einem kunstvoll-erregenden Titeldesign von Vorspann-Papst Kyle Cooper folgt für Fans eine tiefe Verbeugung vor der Kinotop-Ikone Japans und für Einsteiger ein Crash-Kurs in Godzilla-Historie, der genug Lust auf mehr macht um die Video-Verleihzahlen der Klassiker in die Höhe schnellen zu lassen.

Bild 2 zu Godzilla: Final Wars
Die Armani-Aliens sind trotz Popstar-Auftretens überhaupt nicht schnuckelig.

Bevor Godzilla aus seinem kühlen Gefängnis befreit wird, versucht eine technisch überlegene, supercoole Popstar-Alien-Rasse die Erde zu infiltrieren. Nachdem eine Heldentruppe, bestehend aus dem One-Liner schleudernden Godzilla-Bezwinger Douglas, dem Mutanten-Soldaten Shin`ichi Ôzaki und dem verdammt süßen Geschwisterpaar Miyuki Otonashi (Molekularbiologin der UN) und Anna Otonashi (Fernsehmoderatorin), den friedlichen Invasions-Plan der Armani-Träger in einer Talk-Show zu nichte gemacht hat, wird Plan-B in Kraft gesetzt – und der ist um einiges radikaler. Der folgende Krieg wird auf zwei Schlachtfeldern ausgetragen. Während Douglas mit seiner Crew das Raumschiff der Aliens zerstören muss, kämpft Godzilla in den Großstädten der Welt gegen die mittels Gedankenkontrolle gesteuerten Monster. Die Brücken-Szenen erinnern dabei stark an „Star Trek“, die gleichen absurden Fachbegriff-Dialoge und das gleiche unnatürliche Herumgehüpfe bei Laser-Einschlägen. Die Weltraumschlachten sind eins zu eins aus „Star Wars“ übernommen, bis hin zum exakten Angriffsplan gegen den Todesstern aus Episode IV. Am überzeugendsten sind dann schon die zu zahlreichen Martial-Arts-Sequenzen, die zumindest weit über dem Niveau der „Power Rangers“ liegen.

Bild 3 zu Godzilla: Final Wars
Insgesamt fertigt Godzilla mehr als ein Dutzend Gummimonster ab.

In Paris kämpft vor einem Zerstörungs-Panorama inklusive abgeknickten Eifelturm die Riesenmotte Mothra gegen ein gigantisches Metallmonster mit Kettensägen statt Armen während Godzilla in einem Meteoritenkrater irgendwo in Japan gegen einen dreiköpfigen, laserspeienden Drachen-Roboter antritt. „Godzilla: Final Wars“ entpuppt sich schnell als Royal Rumble des Monsterfilm-Genres, mehr als ein Dutzend alter Weggefährten sind zur Geburtstagsfeier eingeladen, die auf unterhaltsamste Weise vor Modellbau-Kulissen von Titelverteidiger Godzilla in ihre Schranken gewiesen werden. Höhepunkte sind dabei Godzillas Lasso-Nummer mit einer armen Gummispinne und die lustigen Quietschgeräusche, wenn die klobigen Monster nach einer fehlgeschlagenen Attacke anzuhalten versuchen. Sydney, New York, Paris und so ziemlich jede andere größere Stadt inklusive der repräsentierenden Wahrzeichen wird während der Prügeleien fast unabsichtlich dem Erdboden gleich gemacht – so ist der Film der reinste Horror für alle, die in der Kindheit Heulkrämpfe bekommen haben, wenn die Eltern nach wochenlanger Arbeit an der Lego-Welt vehement Ordnung und damit den Abriss forderten, eine vergangen geglaubte Freude aber für alle, die die kunstvollen Türme der kleinen Geschwister mit scheinheiligem Grinsen und boshafter Schadenfreude umgestoßen haben.

Fazit:


Die größte Monster-Keilerei der Filmgeschichte. Auch wenn das Techtelmechtel zwischen Menschen und Alienschurken viele Längen hat, wird der Zuschauer doch jedes Mal durch die sicher folgende Zerstörungsorgie mehr als angemessen entschädigt.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Christoph

Eingetragen am:

23.08.2005

Aufgerufen:

64187 Mal

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