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Blues Harp

 

Blues Harp, 1998

 
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deutscher Start:

1998

Herstellungsland:

Japan

Regie:

Takashi Miike

Drehbuch:

Toshihiko Matsuo, Toshiyuki Morioka

Darsteller:

Mickey Curtis, Daisuke Iijima, Hiroyuki Ikeuchi, Akira Ishige, Huntley Nicholas, Atsushi Okuno, Saori Sekino, u.a.

Verleih:

Asian Film Network

Genre:

Drama/Liebe

Länge:

102 Minuten

FSK:

ab 16 Jahren

Website:

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Inhalt:


Kenji, ein dreister, machthungriger Yakuza versuchte verzweifelt auf den verlassenen Strassen Yokosukas einer verfeindeten Gang zu entfliehen. Als er sich in den Hinterhof eines Blues-Clubs flüchtet, läuft er dem Betreiber des Etablissements in die Arme, Chuji, Sohn eines US-Soldaten und einer Einheimischen Okinawas. Aus dem Treffen von Kenji und Chuji entwickelt sich nicht nur freundschaftlich sehr viel, denn Chuji wird nach der Begegnung noch mehr in den unentfliehbaren Yakuza Sumpf gezogen. Doch nicht nur das... Er lernt in der Bar ebenso eine Frau kennen, mit der er anscheinend den Rest seines Lebens verbringen möchte. Platz für beides in seinem Leben gibt es kaum. Er muss sich entscheiden. Die Entscheidung, nicht mehr unter dem Tisch für die Yakuza zu arbeiten um für seine Freundin zu sorgen könnte ihn umbringen...

Kritik:


Dieser Film zeigt uns eine andere Seite von Takashi Miike, denn "Blues Harp" kommt im Vergleich zu seinen vielen anderen Werken fast ohne Blut und Gewalt aus. Und dass der Regisseur hier extremen Wert auf die Erzählweise der Geschichte legte, ist wohl für jeden Zuschauer offensichtlich. Dennoch fehlt es dem Film leider an optischer Schönheit, worauf ich persönlich großen Wert lege. Allerdings bewerte ich dies nicht als negativ, denn im richtigen Leben glänzt auch nicht immer alles tadellos, deshalb zähle ich diesen Streifen zu Miikes realistischsten Filmen. Nach diesem Projekt änderte sich das Filmemachen von Takashi schlagartig, denn nur ein Jahr später schuf er mit "Dead or Alive" eine völlig andere Machart von Film, welche eine absolute Wucht war und die zukünftigen Filme von Japans Wunderregisseur stark beeinflussten. Was mir besonders positiv auffiel, war das Schauspielern. Nicht nur die Hauptdarsteller, sondern auch die klein besetzten Rollen agieren vor der Kamera wirklich großartig. Somit gehört "Blues Harp" schauspielerisch zu Takashi Miikes besten Werken.

Es kommt sehr viel Spannung auf, da die Handlung doch sehr realistisch ist und nichts Außergewöhnliches, sondern nur etwas absolut menschliches darstellt. Eine Geschichte, in die ein jeder japanischer Musiker ganz schnell hineingezogen werden könnte. Deshalb kann man den Film als äußerst realitätsnah ansehen, was bei uns doch eher unglaubwürdig klingen mag. Gerade bei einer Story wie dieser ist es seltsam, wie es Takashi Miike angepackt hat diese zu verfilmen und sich mit der Gewalt eher zurückhält. Den Vergleich mit dem Film "Sonatine" konnte ich nicht zustimmen, wiederum den Vergleichen der Art der Verfilmung mit der von Takeshi Kitano in seinen Filmen. Da ich ein großer Fan von Kitano bin, war dies auch bei mir der Auslöser, welcher mich schließlich dazu bewegt hat diesen Film anzuschauen. Ob nun ähnlich wie Takeshi Kitano oder nicht, ist bestreitbar. Nicht bestreitbar ist, dass Takashi Miike hier einen wirklich sehr schönen Film gedreht hat.

Fazit:


Begeisterte von stillen Filmen mit ruhigen Schnitten und auch solchen, die sehr gerne die Filme von Kitano und Miike geniessen, ist "Blues Harp" wärmstens zu empfehlen. Aber auch Fans von Blues-Musik kommen völlig auf ihre Kosten, da diese Musik einen Teil des Filmes ausmacht. Ganz klar einer von Takashi Miikes besseren, dennoch nicht besten Filmen.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Rouven

Eingetragen am:

19.09.2004

Aufgerufen:

8491 Mal

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Weitere Kritik:

keine vorhanden


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