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Blue Spring

 

Aoi haru, 2001

 
Poster zu 'Blue Spring' kaufen

deutscher Start:

2004

Herstellungsland:

Japan

Regie:

Toshiaki Toyoda ("Pornostar")

Drehbuch:

Toshiaki Toyoda

Darsteller:

Ryuhei Matsuda, Hirofumi Arai, Sosuke Takaoka, Yusuke Oshiba u.a.

Verleih:

Arts Magic USA

Genre:

Drama

Länge:

83 Minuten

FSK:

ab 18 Jahren

Website:

Link nicht vorhanden

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Inhalt:


An der Asaki Schule in Japan haben nicht wie üblich die Lehrer das Sagen, sondern die Jugendlichen. Wer auf dem Dach der Schule am meisten mal in die Hände klatschen kann, ohne vom Geländer zu fallen, wird zum Boss ernannt. Kujo (Ryuhei Matsuda) ist innerlich ein kalter aber mutiger Mensch, der nicht gerne auffällt und sich in der Menge eher zurückhält. Doch gerade er wurde zum Boss ernannt. Wer ihm von nun an nicht gehorcht, wird brutal zusammengeschlagen oder hat gar überhaupt nicht mehr lange zu leben. Aber als Aoki (Hirofumi Arai), sein bester Freund, sich plötzlich gegen ihn stellt, bricht alles zusammen.

Kritik:


Nicht einmal ich hätte gedacht, dass Toshiaki Toyoda nach seinem Debüt "Pornostar" noch einmal so einen atemberaubenden Streifen drehen könnte, da er sich in diesem Fall selbst übertreffen müsste. Aber "Blue Spring" ist, so unwahrscheinlich es auch klingen mag, genauso gut wie sein geniales Erstlingswerk.

Bild 1 zu Blue Spring
Die Jungs haben in der Schule das Sagen... Niemand anders!

Toyoda hat nun bereits drei Filme gedreht, allesamt absolut großartig. Die Antwort auf die Frage, ob mich mit seinem vierten Projekt wieder etwas Meisterhaftes erwartet, kenne ich jetzt schon. Nicht jeder Regisseur kann einen guten Streifen nach dem Anderen drehen. Das war ich bisher nur von Takeshi Kitano gewohnt, welcher bereits zu den in Japan beliebtesten Regisseuren gehört. Außerdem ist er wirklich einer der sehr wenigen Personen, mit denen ich mich identifizieren kann. Denn wenn ich einen Film drehen würde, wäre dieser völlig im Stile der Werke von Toyoda. Er spricht mir mit seinen Bildern sozusagen direkt aus der Seele.

Bild 2 zu Blue Spring
Wenn Blicke töten könnten...

Die Machart von seinen Streifen ist immer wieder dieselbe. Ich hoffe, dass er dem Stil in seinen zukünftigen Filmen weiterhin treu bleibt. All seine Werke wirken wie lange Musikvideos mit viel künstlerischem und persönlichem Einfluss. Toshiaki scheint Vieles aus seinen Projekt-Ideen wirklich selbst auch so in seiner Jugend erlebt zu haben. Dies mag auch der Grund dafür sein, weshalb die Hauptrollen bisher immer mit jungen Schauspielern besetzt wurden. Ryuhei Matsuda (9 Souls, Izo) ist wahrlich ein fabelhafter Darsteller, welcher mit links die meisten Profis aus Hollywood an die Wand spielen kann. Japaner wissen es einfach zu schauspielern, ohne kitschig oder dick aufgetragen zu wirken. All diese jungen Künstler werden aber wohl kaum eine große Zukunft in dem Filmgeschäft Japans anstreben können, obwohl sie besser vor der Kamera agieren als so manch berühmtes Gesicht aus Amerika.

Bild 3 zu Blue Spring
Ein kleines Spielchen um Leben und Tod.

"Blue Spring" explodiert gerade so vor coolem Stil, absolut fantastischer Musik sowie großartigen Kameraperspektiven, grandiosen Schnitten und verdammt viel Kreativität. Wie in "Pornostar", spielt auch in seinem Film die Musik eine wahnsinnig wichtige Rolle. Alleine die Anfangssequenz wusste mich zu begeistern. Ohne Frage die beste Filmszene der letzten Jahre. Auch der Soundtrack macht wahrlich süchtig und lässt, zumindest bei mir, Gänsehaut aufkommen. Hauptsächlich inspiriert für „Blue Spring“ wurde Toyoda von einem gleichhandelnden Manga, welcher von Taiyo Matsumoto stammt. Das merkt man stark an den schrägen, abgedrehten und für sich selbst stehenden Charakteren, die meist wie Karikaturen auftreten. Gedreht wurde größtenteils immer bei einem Schulgebäude in Japan, welches von wunderschönen Kirschblütenbäumen umgeben ist. Und wie von Toyoda gewohnt, hat er dies exzellent und sehr augenfreundlich in Szene gesetzt.

Fazit:


Für mich definitiv wie ein wohlfühlender Schlag ins Gesicht, da ich sein Debütfilm für unerreichbar hielt. Und obwohl es mir unmöglich schien, dass dieser außergewöhnliche Regisseur ein weiteres Meisterwerk dreht, mit derselben Qualität und Kreativität von „Pornostar“, hat er es doch tatsächlich geschafft. Liebhaber von asiatischen Filmen und Toshiaki Toyoda, mit seiner ganz eigenen und sehr speziellen Art, werden diesen Streifen vergöttern. Viele Fans wird Toyoda mit seinem zweiten Film nicht gewonnen haben, da er eher das kleinere Publikum anspricht. Trotzdem ist „Blue Spring“ ein absolutes Muss für jeden etwas anspruchsvollen und flexiblen Kinogänger.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Rouven

Eingetragen am:

08.01.2005

Aufgerufen:

11330 Mal

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Weitere Kritik:

keine vorhanden


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