Filmfans online | HOME | |
NEWS |
|
KINO | |
|
|
FILM | |
|
|
|
|
CHARTS | |
|
|
SERVICE |
|
COMMUNITY | |
|
|
Celluloid Dreams | |
|
|
|
KONTAKT | |
|
|
| /TD> |
|
 | Battle Royale - Nur einer kann überleben |  | | |
Batoru rowaiaru, 2000 | |
|  | deutscher Start: | 2000 | Herstellungsland: | Japan | Regie: | Kinji Fukasaku ("Crest of Betrayal ") |
Drehbuch:
| Kenta Fukasaku, Koushun Takami (Novelle) |
Darsteller: | Tatsuya Fujiwara, Aki Maeda, Takeshi Kitano, Masanobu Ando u.a. | Verleih: | Kinowelt | Genre: | Action/Drama | Länge: | 106 Minuten | FSK:
| ab 18 Jahren |
Website: | Link aufrufen | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Battle Royale - Nur einer kann überleben" | |
|
|
Inhalt: Ende des dritten Jahrtausend ist die Gewalt an den Schulen in Japan potentiell angestiegen und die Regierung sieht sich gezwungen zu drastischen Maßnahmen zu greifen. Es entsteht das Projekt „Battle Royale“. Hier sollen randalierende Schüler wieder zur Raison gebracht werden. Schauplatz dieser königlichen Schlacht ist eine verlassene Insel. Hierhin wird eine Klasse, die per Losverfahren gewählt wird, verfrachtet und mit den simplen Regeln des Spiels konfrontiert. Jeder Jugendliche bekommt Proviant für 3 Tage und eine Waffe nach Zufall. Sollte nach dem besagten Zeitraum nur noch ein Mitspieler am Leben sein, gewinnt derjenige die Freiheit. Wenn nicht, explodieren alle Sprengsätze, welcher jeder Spieler und Spielerin am Hals trägt. Es beginnen 3 Tage voller Leid und blutigen Kämpfen… |
| |
| Kritik: Koshun Takami hat mit seinem Buch eine geniale Grundlage für den Film „Battle Royale“ geschaffen. „Wie reagieren Menschen, wenn sie sich gegenseitig umbringen müssen, um zu überleben?“ Dieser Frage und deren Umsetzung stellte sich Regisseur Kinji Fukasaku und erschuf einen mehr oder weniger guten Film, der einen „Skandal“ in Japan auslöste. Denn in „BR“ spielen nicht Erwachsene Mörder, sondern ganz normale Schüler und Schülerinnen. Dabei wird auf rohe Gewalt gesetzt statt auf eine ausgetüftelte Geschichte. So gehen die einen oder anderen Liebesgefühle den Bach hinunter und Klassenkameraden, welche schon zuvor Hassgefühle gegeneinander hegten, finden schnell den Tod. Mit wenigen Mitteln versetzt es den Zuschauer in ein extrem Situation und weckt dabei einen fast eingeschlafenen Ur-Instinkt: Überleben! Das ist der Reiz an dem Film. Denn wie reagiert man in so einem Spiel? Würde jemand seinen besten Freund oder ihre beste Freundin umbringen? Eine heikle Frage, die nicht ohne weiteres beantwortbar ist. Der Film zeichnet sich durch seinen schonungslosen und sarkastischen Umgang mit dem Thema aus. Denn es gibt einige gnadenlose Tötungsszenen und wer englisch gut beherrscht, sollte sich dann die ungeschnittene japanische Version mit englischem Untertitel anschauen. Leider haben nicht alle Darsteller so reagiert und gespielt wie ich es mir gewünscht hätte. So erreicht ein Liebesgeständnis fast Soapstatus. Hervorzuheben wäre aber Takeshi Kitano als Lehrer. Er machte seine Sache sehr gut und verkörpert die Rolle mit dem gewissen Desinteresse und Kaltschnäuzigkeit am Projekt. Den Showdown von „Battle Royale“ im Bezug auf den Projektleiter fand ich persönlich ziemlich lächerlich. Da hätte ich mir mehr Ernsthaftigkeit gewünscht. Der Soundtrack erinnert einen an Stanley Kubricks „2001: Odyssee im Weltraum“ mit Klängen von Bach, Verdi, Strauss und Schubert. |
| | Fazit: Ein Kauf der DVD ist zu empfehlen, wenn man englisch gut beherrscht. Dann aber auf die Hong-Kong-DVD im schickem Digipack zurückgreifen. Die deutsche Version enthält, trotz geschnittenen Szenen, noch genug Atmosphäre. Denn Brutalität ist nicht ausschlaggebend. |
|  | |
|
 | |  |
Eine Vervielfältigung oder Verwendung unserer Kritiken in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne unsere ausdrückliche Zustimmung nicht gestattet. Jegliche Zuwiderhandlung bringen wir ohne Wenn und Aber zur Anzeige!
|
|
|
|
Anzeigen:
NEWSLETTER |
Immer auf den neuesten Stand mit CD...
|
|
|
|
VOTE FOR US |
 |
|
|